Tops & Flops November 2016

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TOPS:

–> Bücher: 

Mein Buchhighlight diesen Monat war mal wieder eine Kurzgeschichtensammlung. Diesmal handelt es sich um Karen Russels Vampires in the Lemon Grove | Vampire im Zitronenhain. Diese beinhaltet 8 tolle Geschichten, die alle recht skurril und mal mehr und mal weniger magisch sind. Es gibt bereits eine Rezension dazu auf meinem Blog, für mehr Infos dazu.

–> TV-Serie: 

Meine Lieblingsserie diesen Monat ist eindeutig Black Mirror von Charlie Brooker. Die Sci-Fi Serie gibt es eigentlich schon seit 2011, aber wirklich darauf aufmerksam geworden bin ich erst durch Netflix, als dort vor kurzem die dritte Staffel der Serie aufgenommen wurde. Die Episoden sind alle unabhängig voneinander und ich hab sie auch noch nicht alle durch, bin bis jetzt aber ziemlich begeistert davon. Erschreckende Zukunftsvisionen, die leider viel zu oft sehr realistisch sind.

–> Podcast: 

Ein Podcast, den ich schon etwas länger kenne, ich diesen Monat aber wieder intensiver gehört habe, ist Headcanon (Twitter) von Benjamin Light und Marco Sparks. Die beiden habe ich bereits in meinem Post über Serien-Podcasts vorgestellt, da sie ebenfalls einen recht bekannten Pretty Little Liars Podcast betreiben, nämlich Bros Watch PLL Too.

In Headcanon dreht sich alles um Franchise-Filme, welche die beiden bis ins kleinste Detail besprechen. In der Vergangenheit habe ich z.B. die Episoden zu allen 8 Harry Potter Filmen und den Hunger Games Verfilmungen gehört. Diesen Monat habe ich mich allen Folgen zu den Twilight Filmen gewidmet und dabei köstlich amüsiert. Hier gleich eine Warnung vorweg… die beiden nehmen kein Blatt vor den Mund und sind nicht immer Fan von den Filmen, die sie besprechen. Ich würde also allen Twilight-Fans, die Kritik an den Filmen (oder der Story und den Charakteren ansich) nicht so gut vertragen, eher nicht zu dem Podcast raten. Wer das Ganze allerdings nicht so ernst nimmt oder selbst einige Sachen kritisch sieht (wie hoffentlich jeder denkende Mensch), der wird hierbei vermutlich genauso viel Spaß haben wie ich.
Wie immer bringen die beiden so viel Humor und Wissen in die Folgen ein, dass die Episoden für mich gar nicht lang genug sein können. Auch Gäste aus anderen Podcasts werden immer wieder gerne für einzelne Episoden eingeladen um mitzudiskutieren. Und ich muss mir endlich mal merken, die Folgen nicht im Bus/der Straßenbahn zu hören, weil mich dann immer alle Leute dumm anglotzen wenn ich zu lachen beginne.

Hört auf jeden Fall mal rein. Andere Filme-Universen, zu denen es auch schon Episoden gibt, sind etwa Star Wars, Scream, Indiana Jones und Zurück in die Zukunft.

–> Essen: 

Ich esse eigentlich wirklich gerne Burger, als Vegetarierin ist die Auswahl da jedoch nicht immer die Beste. Man findet dann ganz oft eine lieblose, nicht wirklich nach irgendwas schmeckende Veggie Variante, nur damit eben eine auf der Karte steht. Diesen Monat hab ich jedoch eine großartige Burger-Entdeckung gemacht und das in einem Café/Restaurant, in dem ich nicht wirklich damit gerechnet hatte. Das JOMA liegt in der Wiener Innenstadt, ist ein bisschen schicker, aber gleichzeitig auch typisch gemütlich wienerisch. Als ich letztens dort mit meiner Mum essen war, habe ich den Vegan Sweet Potato Burger probiert und war super begeistert davon. Allen Wienern oder Wien-Besuchern kann ich nur empfehlen mal bei JOMA vorbeizuschauen und diesen tollen Burger zu probieren. Es gibt zudem auch tolle Cocktails dort. Das Frühstück finde ich allerdings persönlich etwas überteuert und definitv nicht das beste der Stadt, obwohl es anscheinend bei einigen ganz beliebt ist. Ich würde es also für Abendessen und einen anschließenden Drink epmfehlen.

–> Event: 

Diesen Monat fand die Vienna Comic Con statt und da ein bisschen nerdig ja immer gut ist, hab ich mit Freunden mal vorbeigeschaut. Okay, es ist nicht DIE San Diego Comic Con (auf die ich im Übrigen unbedingt mal möchte), aber ich habe immerhin Leute in coolen Kostümen und einen Haufen Star Wars Kram gesehen inkl. Lichtschwerterkampf in dem die „Bösen“ (Kylo Ren, mag man sehen wie man will) gewonnen haben. Weil warum nicht auch mal so rum. Der Rest war so ein bisschen Game of Thrones meets The Walking Dead meets Doctor Who meets Unmengen an japanischen niedlichen Tierchen. Also eigentlich ganz nett. Schon alleine weil Star Wars darin enthalten ist, muss es in meine Tops.

Stargäste waren unter anderem: Billy Boyd (Herr der Ringe), Jeri Ryan (Star Trek Voyager), Michael Cudlitz (The Walking Dead), Mark Pellegrino (Supernatural), Chris Rankin (Harry Potter), Gemma Whelan & Kristian Nairn (Game of Thrones)

Hier gibts paar Bilder/Videos zu sehen: Instagram | Facebook

 

Und so als Honoarble Mention… die Weihnachtsmärkte haben jetzt wieder offen und das heißt ganz viel Lichter, Punsch und Glühwein für mich. Ich liebe die Weihnachtszeit!!

 

TOPS/FLOPS:

Ja, es gibt mal wieder Sachen, bei denen ich mir nicht so ganz sicher bin, wo ich sie einordnen soll. Sie sind irgendwie Tops, aber irgendwie auch Flops. Es geht dabei diesmal um zwei TV-Serien…

The Walking Dead (Season 7) Okay, die erste Folge war grausam, aber definitv nicht schlecht gemacht. Keine großen Einwende dagegen, außer, dass es die falschen Charaktere getroffen hat, aber das war ohnehin zu erwarten. Auch Jeffery Dean Morgen macht seine Sache als Negan großartig. Allerdings fand ich bereits Folge zwei wieder super lahm und die zuletzt ausgestrahlte Episode (Nr. 6: Swear) habe ich überhaupt nur mehr nebenbei angesehen, da ich mich viel zu sehr gelangweilt habe. Warum man eine ganze Überlängen-Folge an einen unwichtigen Nebencharakter verschwenden muss und dann noch dazu eine Storyline hat, die unlogisch ist und noch mehr neue Charaktere in eine Show bringt, die ohnehin schon viel zu viele hat, ist mir unerklärlich. Ich hoffe mal, die Show geht besser weiter und bringt zumindest ein spannendes Midseason Final.

Gilmore Girls: A Year in the Life Die Girls sind back und alle reden nur mehr davon. Was ich davon halten soll, weiß ich allerdings noch immer nicht so genau. Es war natürlich zum einen schön, all die Charaktere wieder zu sehen und auch einige lustige Szenen haben es in die vier spielfilmlangen Episoden geschafft, aber im Großen und Ganzen fand ich es eher ernüchternd. Es gab einfach zu viele Dinge, die ich absurd fand. Hier eine Liste davon:
Rorys „Freund“ Paul (wozu gab es den überhaupt??), die unedlich lange Musical-Einlage (WARUM?? Es war kaum zu ertragen; hier musste wohl noch Spielzeit gefüllt werden, anders kann ich es mir nicht erklären), überhaupt die gesamte Sommer-Folge (Body Shaming + Lorelai und Rory lassen arme Kinder für sich arbeiten – waren die beiden schon immer so furchtbare Menschen?), die Auftritte von Jess und Dean (besonders Dean – man hätte die beiden doch echt besser in die Serie einbringen können, wenn denn schon unbedingt ALLE wieder dabei sein mussten), Tristan (mir fehlen die Worte dazu), Lorelai macht Wild (oder eben nicht und ihre Ekenntnis daraus – die Lösung für alles ist eine Hochzeit mit Luke… Weil welche Frau kann schon unverheiratet glücklich sein, richtig? – und dann bekommen wir die richtige Hochzeit noch nicht mal zu sehen), Rory – die arbeitslose Journalistin – fliegt ständig um die Welt (von welchem Geld genau?), Stars Hollow Gazette (nichts davon macht Sinn; wer finanziert eigentlich diese anscheinend Gratis-Zeitung? und was passiert damit, nachdem Rory beschließt ein Buch zu schreiben?).
Und ich war ja irgendwie immer Team Logan (wenn auch am unpopulärsten), nur leider hat sich der auch wieder zurückentwickelt zum Idioten, der seine Verlobte betrügt.

Lichtblicke: Kirk, Emily, Paris
Ich fand es auch gut zu sehen, dass Rorys Leben nach der Uni eben nicht mehr so perfekt ist und sie auch als ehemalige Vorzeigestudentin leider mit Jobproblemen etc. zu kämpfen hat. Das hat die Serie zumindest ein wenig realistischer gemacht.

Eine Meinung zu den viel diskutierten letzten vier Worten hab ich eigentlich gar nicht. Außer, dass diese schon vorhersehbar waren ab einem gewissen Zeitpunkt. Hat auf mich nur so gewirkt, als wäre damit alles offen für Gilmore Girls 2.0. Und von der Idee bin ich nach diesen vier Episoden eigentlich wenig begeistert.

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