Tops & Flops September 2016

Tops & Flops September 2016

TOPS:

–>(edit) BuchHeute Abend habe ich gerade noch How To Breathe Underwater, eine wunderbare Kurzgeschichtensammlung von Julie Orringer, beendet. Da es dem Kalender nach noch September ist und ich diesen Monat ohnehin kein anderes Buchhighlight hatte, musste ich diesen Beitrag nochmal schnell überarbeiten und es hier erwähnen. Hier gibt es meine Rezension dazu.

–> HörbuchDas gerade neu erschienene Memoir von Amy Schumer, The Girl With the Lower Back Tattoo, hat es diesen Monat in meine Hörbuchfavoriten geschafft. Ich bin kein großer Fan von Comedians und verfolge auch keineswegs alles, das Amy Schumer so treibt, dennoch war ich irgendwie an ihrem Hörbuch interessiert. Da ich etwas “leichtes” wollte, das ich während dem Flug nach New York oder der Busfahrt nach Washingen, D.C. hören kann, habe ich mich letztlich dann dafür entschieden, ihrem Memoir eine Chance zu geben und es auch nicht bereut. Man erfährt einiges über sie und ihren Werdegang, bekommt viele (lustige) Anekdoten erzählt und auch das ein oder andere ernstere Thema wird hier angeschnitten. Alles in allem hat es mir gut gefallen und von mir 4 Sterne bekommen.

–> TVNachdem ich mit iZombie durch war, wollte ich eine neue Serie beginnen, konnte mich aber gerade nicht so richtig entscheiden, welche es sein sollte (meine Liste an Serien, die ich unbedingt noch schauen möchte, ist unendlich lang). So habe ich mich einfach mal ein bisschen durch Netflix geklickt und bin dann (obwohl es nicht auf meiner Liste stand) bei Reign hängen geblieben. Ich hatte gerade Lust auf etwas historisches und dachte, ich schaue einfach mal rein in diese Serie rund um Mary, die Königin von Schottland. Gesagt, getan und plötzlich war es drei Uhr morgens. Mittlerweile habe ich  mich durch alle drei Staffeln geschaut. Reign ist definitiv nicht eine der besten Serien, die ich je gesehen habe und auch alles andere als historisch akkurat, aber irgendwie dennoch unterhaltsam (schon allein wegen Megan Follows, die hier einen großartigen Job macht und ein paar echt geniale Sprüche bringt). Es ist sehr modern und vollgepackt mit Dramen und Intrigen, man muss also bereit sein, sich darauf einzulassen. Reign kann leicht jeder Seifenoper Konkurrenz machen und lässt sich mehr mit Gossip Girl vergleichen, als jeder anderen historischen Serie, aber auch solche Unterhaltung muss manchmal einfach sein. Einzig den leicht übersinnlichen Touch, den manche Handlungsstränge haben, fand ich recht nervig. Wenn schon Seifenoper, dann bitte auch nicht ablenken mit anderen Sachen. Zudem: Toller Indie-Soundtrack!

–> SüßigkeitenIch habe diesen Monat meine Liebe für Oreos mit Minzcreme, Oreos mit Zitronencreme und M&Ms mit Erdnussbutter entdeckt. Alle drei sind unglaublich lecker und leider nicht in Österreich zu bekommen. Der kleine Vorrat, den ich aus den USA mitgenommen habe, wird wohl nicht lange reichen, daher bin ich gerade auf der Suche nach Möglichkeiten, diese irgendwo online zu bestellen. Wer etwas weiß, bitte nur her mit allen Tipps!

–> ReiseDiesen Monat ging es zum einen nach Berlin und dann weiter nach New York City, beides waren großartige Tripps auf denen ich unglaublich viel Spaß hatte. Berlin kenne ich ja bereits ziemlich gut, aber gerade in New York gibt es unheimlich viel zu erkunden und ich freue mich schon, wenn es mich mal wieder in diese tolle Stadt verschlagen wird.

–> EventsAn Events gab es diesen Monat auch genügend. Zuerst war da das Lollapalooza in Berlin, ein tolles Musikfestival, das seinen Ursprung in den USA hat und mittlerweile auch in Argentinien, Brasilien, Chile und seit 2015 auch in Deutschland stattfindet. Der Hauptgrund, warum ich dieses Jahr unbedingt aufs Lollapalooza wollte, war eine meiner absoluten Lieblingsbands, Radiohead. Deren Auftritt war natürlich (wie immer) großartig, daher hat sich der Festivalbesuch mehr als gelohnt. Weitere Bands, die ich dort gesehen habe, waren unter anderem Kaiser Chiefs, Years & Years, Kings of Leon und Nothing But Thieves. Alle Bands haben bei ihrem Auftritt mehr als überzeugt.

In New York durfte dann natürlich auch der Besuch eine Broadway-Musicals nicht fehlen. Unsre erste Wahl fiel dabei auf Matilda, wofür wir schon vorab Tickets online gekauft hatten. Während unserem Aufenthalt haben wir uns dann noch spontan bei den Ticketschaltern am Times Square Last Minute Tickets für The Phantom of the Opera besorgt, die somit um 50% vergünstigt waren. Unsre Plätze waren bei beiden Stücken super und das Bühnenbild sowie die Inszenierungen und Darsteller wirklich beeindruckend. Ich kann beide Musicals nur jedem weiterempfehlen, der demnächst nach New York kommen sollte.

 

FLOPS:

–> Graphic NovelNicht unbedingt ein Riesenflop, aber dennoch eine Enttäuschung, war diesen Monat für mich die Graphic Novel Lena Finkle’s Magic Barrel. Die Hauptpunkte hier sind Kulturunterschiede und Online-Dating, beides klingt sehr interessant, die Umsetzung konnte mich allerdings nicht überzeugen. Die Graphic Novel ist verhältnismäßig lang mit über 300 Seiten, zudem befindet sich auf manchen derart viel Text, dass man schon fast von einem Roman sprechen könnte. Auch die Illustrationen waren nicht sehr berauschend und die Hauptfigur (Lena Finkle) fand ich mehr als anstrengend. Es sind durchaus ein paar insteressante Ansätze und Abschnitte darin zu finden, alles in allem war ich jedoch nicht sehr begeistert davon und würde es auch nur bedingt weiterempfehlen. Es gab (gerade noch so) 2.5 Sterne von mir.

–> TVEine weitere Serie, in die ich diesen Monat hineingesehen habe, war Unbreakable Kimmy Schmidt. Auch wenn ich mit dieser Meinung wahrscheinlich recht alleine bin, muss ich dennoch sagen, ich kann der Serie absolut gar nichts abgewinnen. Zugegeben habe ich nur die ersten paar Folgen angesehen, doch danach war ich so sehr genervt von allem und jedem in der Serie, dass ich mich nicht dazu bringen konnte, noch weiterzusehen. Zu bunt, zu schrill und übertrieben, voll mit Stereotypen und absolut nicht  meinen Humor treffend. Ich weiß, dass die Serie unglaublich viele Fans hat, für mich persönlich ist sie allerdings nichts.

 

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