Tops & Flops Oktober 2016

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Oktober war ein großartiger Monat und daher gibt es diesmal auch allerhand Tops und zum Glück nur sehr wenige Flops.

 

TOPS:

–> Bücher: 

Leider gibt es keines meiner Buchhighlights im Oktober auf Deutsch, zumindest bis jetzt noch nicht. Mit etwas Glück kommen da bald noch Übersetzungen davon.

Zum einen sind da mal zwei Kurzgeschichtensammlungen, die mich diesen Monat besonders begeistern konnten. Shirley Jacksons Dark Tales, eine tolle Sammlung aus finsteren, boshaften und erschreckenden Erzählungen, die mich fast alle überzeugt haben.

Bei der zweiten Sammlung, Wolves and Witches von Amanda C. Davies und Megan Engelhardt, handelt es sich um Nacherzählungen von bekannten Märchen, auf verschiedenste, sehr originelle Weisen. Sie sind alle nur wenige Seiten lang und auch ein paar Gedichte finden sich darunter. Bei den ersten paar Geschichten war ich noch etwas skeptisch, dann haben sie sich so gesteigert, dass ich am Ende richtig begeistert davon war. Die Ansatzpunkte sind hier teils düster, teils feministisch und dann wiederum herzerwärmend.

Als Roman hat mich diesen Monat A Head Full of Ghosts von Paul Tremblay überrascht. Ich habe bereits Disappearance at Devil’s Rock von ihm gelesen, welchem ich drei Sterne gegeben habe und es okay fand. Meine Erwartungen waren also nicht so groß und dafür wurde ich dann umso positiver überrascht. A Head Full of Ghosts ist zum Teil Horror, aber auch eine bitter tragische Familiengeschichte. Der Exorzist meets Reality TV quasi. Zudem durchgehend spannend. Ich habe es innerhalb eines Tages verschlungen.

–> Film: 

Ein Film, der sich auf meiner diesjährigen Halloween-Watchlist befunden hat, hat es auch gleich in meine Monatshighlights geschafft, nämlich The Witch (The VVitch: A New-England Folktale) von Robert Eggers. Der Film spielt im 17. Jhd. in Neuengland und ist teils Horror, teils Familiendrama. Das Setting ist großartig (finster und schaurig) und auch die Schauspieler überzeugen vollends. Kein klassischer Horrorschocker, eher ein ruhiger Film, mit schönen Kameraeinstellungen und religiösem Wahn, der eine Familie letztlich ins Verderben treibt.

–> Leckereien: 

Mein Favorit in dieser Kategorie sind passend zur Saison Oreos mit Pumpkin Spice Creme. Unglaublich lecker und perfekt für die Hebst- und Halloween Zeit. Ich habe mir letzten Monat eine Packung davon aus New York mitgenommen, bei uns in Österreich scheint es sie leider nicht zu geben. Ich muss für nächstes Jahr unbedingt herausfinden, ob man sie online bestellen kann oder einfach davor nochmal in die USA kommen und mir einen Vorrat mitnehmen.

–> Beauty: 

Meine zwei absoluten Nagellack-Lieblinge diesen Herbst sind die Farben Playing Koi von Essie und It’s a Very Berry Bash von Catrice. Beides sind wunderschöne Farben und passen perfekt zu dieser Jahreszeit. Playing Koi ist aus der diesjährigen Herbstkollektion von Essie und eine Art Rostbraun, It’s a Very Berry Bash ganz wie der Name schon vermuten lässt eine wunderbar beerige Farbe. Leider handelt es sich dabei auch um einen Limited Edition, weswegen ich beim nächsten DM Besuch unbedingt noch einen davon mitnehmen muss, bevor er wieder aus dem Sortiment ist.

–> Home: 

Mein Duft für den Monat war wie schon die letzten beiden Jahre auch diesmal wieder Yankee Candles Candy Corn. Mittlerweile verbinde ich diesen Duft schon so sehr mit der Halloweenzeit, dass ich mir gar nicht mehr vorstellen kann, mir kein großes Glas davon für den Oktober zuzulegen. Ich bin schon neugierig, wie die Aufmachung des Glases im nächsten Jahr aussehen wird, da sich Yankee Candle hier auch immer etwas Neues für den Halloween-Duft einfallen lässt. Ich bestelle meist bei Yankee.de und kann den Shop wirklich nur aboslut empfehlen.

–> Events: 

Wie jedes Jahr um diese Zeit hat auch heuer wieder die Viennale (Österreichs größtes internationales Filmfestival) stattgefunden bzw. läuft diese noch bis 2.11. Ich freue mich immer riesig darauf und habe mir auch in diesem Jahr wieder ein paar Filme angesehen und am Samstag auch ein lustiges Publikumsgespräch mit dem Regisseur von Personal Shopper miterlebt.

Mein anderes, absolutes Highlight ist das grandiose Konzert von The Cure, einer meiner Lieblingsbands. Es ging mit insgesamt 31 gespielten Songs auch wirklich lange, was mich natürlich umso mehr gefreut hat. Die Band war wie erwartet großartig und auch die Bühnenshow war wirklich gut gemacht. Ich würde am liebsten gleich nochmal auf ein Konzert von ihnen gehen.

Und zu guter Letzte hat, wie ebenfalls jedes Jahr, diesen Monat auch noch der Dewey’s 24-Hour Readathon stattgefunden. Unter all den Lesemarathons ist Dewey’s mein eindeutiger Favorit und auch diesmal hat es wieder richtig Spaß gemacht. Nicht nur das Lesen, sondern vor allem auch die tollen Fotos und Gespräche auf Instagram und Twitter. Ich freue mich schon jetzt auf die nächste Ausgabe im kommenden April.

 

FLOPS:

–> Buch: 

Mein Buchflop diesen Monat war eindeutig Jane Austens Lady Susan | Lady Susan (dt.). Wer mich kennt, der weiß, dass ich grundsätzlich schon kein großer Fan von Jane Austen bin. Ich würde zwar nicht sagen, dass sie eine schlechte Schriftstellerin war, aber irgendwie sprechen mich ihre Bücher nicht so wirklich an. Lady Susan war jedoch wirklich eine Enttäuschung. Es handelt sich dabei um eine Novelle über die frisch verwitwete und teils geliebte, teils gehasste Lady Susan. Die Novelle ist dabei komplett in Briefform gehalten. Zu Anfang hatte ich Schwierigkeiten, die Personen auseinander zu halten, danach mich einfach nur gelangweilt, trotz der gerade mal 120 Seiten. Auch hier muss ich sagen, dass es keineswegs schlecht geschrieben ist, ich kann auch durchaus den Witz dahinter entdecken, gepackt hat es mich jedoch trotzdem nicht. Gelesen habe ich es überhaupt nur, da ich mir die Verfilmung Love & Friendship auf der Viennale ansehen wollte.

–> Film: 

Dann kommen wir auch gleich mal zu meinem Filmflop, der wie zu erwarten Love & Friendship war. Zugegeben, der Film ist etwas besser als die Novelle, da man hier – dank der Schauspieler – wenigstens kein Problem damit hat, die Personen auseinander zu halten. Interessanter macht es den Film jedoch auch nicht. Einziger Lichtblick war Tom Bennett, der als Sir James Martin einfach unglaublich unterhaltsam war. Ich würde mir jederzeit wieder alle Szenen mit James ansehen, der Rest war jedoch nicht mein Fall.

 

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