TOP 5: Mein aktueller Lesestoff für kalte Winternächte

 
 
Winter ist meine liebste Jahreszeit, wenn es ums Lesen geht. Draußen ist es kalt und dunkel, während man es sich drinnen unter einer warmen Decke mit einer Tasse Tee und einem guten Buch gemütlich macht. Umso schöner, wenn man aus dem Fenster auf eine verschneite Landschaft blicken kann, doch meine Realität sieht leider etwas anders aus. Anstelle von Schnee gibt es heute nur Grau in Grau und endlosen Regen. Macht allerdings auch ein schönes Lesewetter.
 
Nun heißt es nur noch, das richtige Buch zu finden. Und hier muss ich zugeben, ja, ich bin eine „Jahreszeitenleserin“. Natürlich gibt es etliche Bücher, die eigentlich das ganze Jahr über passend sind und daher immer gelesen werden können. Doch am Strand zu liegen und von Schnee und Eis zu lesen oder ganz das Gegenteil, im Winter ein sommerliches Roadtrip-Buch zur Hand zu nehmen, das würde sich für mich falsch anfühlen. Daher lege ich mir zum Beispiel jeden Winter einen Stapel mit Büchern zurecht, welche ich die kalten Monate über lesen möchte.

Das hier sind die Top 5 Bücher, mit denen ich mir dieses Jahr die langen, eisigen/verregneten Winternächte vertreiben möchte, bis der Frühling wieder einkehrt:

 
The Tenderness of Wolves (dt. Die Zärtlichkeit der Wölfe) – Stef Penney: 
Die verschneite Landschaft auf dem Buchcover versetzt mich sofort in Winterstimmung. Der Roman spielt 1867 in Kanada und verspricht Mystery, Mord, politische Intrigen und allerhand Abenteuer.
 
Between Shades of Gray (dt. Und in mir der unbesiegbare Sommer) – Ruta Sepetys:
Was einen hier erwartet, klingt wie eine sehr bewegende Geschichte, die ihren Beginn 1941 in Litauen. Sie erzählt von einer baltischen Familie, die, wie unzählige andere Balten auch, nach Sibirien ausgewiesen wird. Mittelpunkt ist ein 15-jähriges Mädchen, das ums Überleben kämpft.
 
The Winter Ghosts (dt. Wintergeister) – Kate Mosse:
Winter 1928, Südfrankreich. Die Angabe allein macht das Buch bereits interessant für mich. Zudem gibt es einen Schneesturm, Liebe, Verlust und möglicherweise auch einen Hauch von Übernatürlichem.
 
The Revenant (dt. Der Totgeglaubte) – Michael Punke:
Ja, auch ich bin erst durch die aktuelle Verfilmung mit Leonard DiCaprio auf das Buch aufmerksam geworden. Und wenn ich an den Film denke, habe ich vor allem eines im Kopf: Kälte. Die unglaublich schönen Landschaftsaufnahmen waren mit Abstand das, was mich am meisten an The Revenant fasziniert hat. Wenn das Buch auch nur halb so viel Schnee und Eis bietet, dann ist es unter meinen Winterbüchern bestens aufgehoben. Die Geschichte, für alle, die es noch nicht wissen, erzählt von einem Mann, der von einem Grizzlybär angefallen und letztendlich von seinen Kollegen halb tot in der Wildnis zurückgelassen wird. Von Rache getrieben, kämpft er nun ums Überleben.
 
Dead Souls (dt. Die toten Seelen) – Nikolai Gogol:
Okay, hier muss ich zugeben, fehlt der Winter-/Schneebezug vermutlich etwas. Doch der Roman spielt in Russland und das alleine qualifiziert das Buch für mich bereits. Russische Literatur lese ich so gut wie immer im Winter, da ich das Land viel mehr mit seinen kalten Wintern verbinde, als irgendetwas anderem. In Gogols satirischem Werk dreht sich alles um einen Mann, welcher die „toten Seelen“ von Verstorbenen aufkauft, um sie später gewinnbringend wieder zu verkaufen und damit natürlich früher oder später in Schwierigkeiten gerät. 
 


Ich bin schon sehr gespannt auf jedes der Bücher und freue mich auf die winterliche Unterhaltung. Da die Bücher thematisch alle recht unterschiedlich sind, ist auch für jede Laune etwas Passendes dabei!
 
Aktuell lese ich übrigens The Snow Child (dt. Das Schneemädchen) von Eowyn Ivey und erinnere mich ein bisschen wehmütig an die wenigen Schneetage zurück, die dieser Winter bis jetzt geboten hat. Ich werde mir gleich noch eine Tasse Tee zubereiten und es mir wieder auf der Couch mit meinem Buch gemütlich machen. 
 
Was sind denn eure liebsten Wintergeschichten? 
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