The Book of YOU: Wie Jamie Oliver und Co. versuchen, dein Leben zu verbessern

The Book of You
Hallo Leute!
 
Heute möchte ich euch The Book of YOU vorstellen. Vielleicht denkt ihr euch jetzt, „Oh nein, nicht schon wieder eines dieser lebensverbessernden Selbsthilfe-Bücher“, denn davon gibt es heutzutage tatsächlich schon Unmengen. Ich selbst habe das Gefühl, ständig überall Bücher mit Titeln wie „Lebe gesünder“ oder „In 10 einfachen Schritten zu einem glücklicheren Dasein“ zu sehen. Jedoch besitze ich nichts in diese Richtung, da ich a. das Gefühl habe, nichts wirklich „Neues“ darin zu erfahren und b. mich zwar für kurze Zeit davon inspiriert fühlen mag (wie auch, wenn ich online tolle Artikel dieser Art lese), das jedoch selten länger als 2-3 Wochen anhält. Ja, Schande über mich. 
Warum also habe ich mir The Book of YOU gekauft, fragt ihr euch? Nun, dafür gibt es drei banale Gründe:
 
  1. der Titel (hey, da kommt Buch drin vor und es soll dabei auch noch um mich gehen!)
  2. da ist ein Zitat von Jamie Oliver drauf
  3. das Buch hat eine unglaublich schöne Farbe  es „zwingt“ mich quasi, mich ein ganzes Jahr lang damit zu beschäftigen
 
Okay, das mögen nicht die allerbesten Gründe sein, aber ich kann sagen, dass ich (zumindest bis jetzt) den Kauf nicht bereue. 
 
Mitwirkende an The Book of YOU sind neben Jamie Oliver auch Caroline Arnold, Jamie Sawyer, Dr. Tara Swart, Dr. Darya Rose und Dani Stevens. 
 
Jamie Sawyer und Dani Stevens kennt der ein oder andere von euch vielleicht bereits aus dem Fintness-Bereich, Caroline Arnold ist die Autorin von Small Move, Big Change (ihr wisst schon, noch eines dieser Selbsthilfe-Bücher).
 
Was in The Book of YOU zu finden ist, sind 365 kleine Dinge, die dabei helfen sollen, seinen Alltag bewusster wahrzunehmen und täglich eine Kleinigkeit zu tun oder zu verändern, um letztendlich gesünder und glücklicher zu leben. Ja, gut, das klingt zugegeben jetzt wieder ganz genau, wie all die anderen Selbsthilfe und Lebensverbesser-Bücher. Es hat jedoch den einfachen Vorteil, dass ich mich tatsächlich ein ganzes Jahr damit beschäftigen muss und dabei dann vielleicht doch das ein oder anderen dabei herauskommt. 
 
Die täglichen Aufgaben teilen sich in die Kategorien Food, Mind, Move und Love. Es sind tatsächlich nur Kleinigkeiten, wie etwa sich aus all den Newslettern auszutragen, für die man sich irgendwann mal angemeldet hat und nun nicht mal mehr liest, sondern direkt in den Papierkorb verschiebt. Oder auch jemandem ein Kompliment machen, ein 2-Minuten Workout, eine Einkaufsliste zu schreiben, statt planlos in den Supermarkt zu gehen, eine kleine „Reparatur“ im Haushalt vorzunehmen, wie etwa das Wechseln einer Glühbirne oder irgendwelche Dinge, die zu unbedeutend sind, als dass man sie sofort erledigen müsste und daher ständig aufgeschoben werden. Manchmal ist es auch tatsächlich nur, für einen Moment innezuhalten und tief durchzuatmen. 
 
Dinge also, für die man keine großartige Vorbereitung braucht und die sich leicht in den Tag einbauen lassen. 
 
Neben The Book of YOU gibt es zudem noch die YOU-App, die ähnlich aufgebaut ist. Hier geht es darum, bestimmte dieser Aufgaben zu erfüllen und mit Fotos zu dokumentieren (die man entweder mit den anderen Usern teilt oder aber auch auf privat stellen kann). 
 
YOU App
 
Ich habe mir die App mal angesehen und finde sie ganz lustig, verwende sie jetzt jedoch nicht mehr. Mittlerweile gibt es so viele Plattformen auf denen ich mich herumtreibe, da finde ich es ganz angenehm, mir täglich ein paar Minuten für mich zu nehmen und mich mit dem Buch auseinanderzusetzen, anstatt wieder mein Iphone in der Hand zu halten. Ich weiß jedoch von ein paar Leuten, dass sie die App bevorzugen, da das Handy schließlich doch bei so gut wie allen immer dabei ist und man zudem die Möglichkeit hat, sich mit den anderen Usern auszutauschen. Ich habe jedoch für mich beschlossen, dass ich keine weitere Plattform benötige, auf der Menschen Fotos meines Essens liken. 
 
Kommen wir nun also zur großen Frage – Erfülle ich täglich die Aufgaben aus The Book of YOU? Nun ja, ich würde jetzt mal mit Jein antworten. Ich weiß, ich weiß. Was soll ich sagen… manchmal vergesse ich schlicht einfach darauf, manchmal verschiebe ich Dinge auf den nächsten Tag. Das ist natürlich nicht der Sinn der Sache, aber da ich doch immer wieder dazu zurückkomme und Verpasstes auch nachhole, habe ich doch das Gefühl, es könnte mehr Effekt für mich haben, als so manch anderes Buch dieser Art. Vielleicht schaffe ich es ja tatsächlich noch irgendwann dieses Jahr, eine Routine daraus zu machen, mir täglich Zeit für das Buch und damit auch bewusst Zeit für MICH zu nehmen. Ich arbeite daran. 
 
Und hey, auch wenn ich nichts weiter daraus mitnehme, immerhin erstrahlt meine Küche wieder in einem viel helleren Licht, da ich endlich diese eine Glühbirne an meiner Deckenleuchte ausgetauscht habe 🙂
 
Wie sieht es bei euch aus? Lest ihr „Selbsthilfebücher“ dieser Art oder ist das gar nichts für euch? Was haltet ihr davon? Könnt ihr vielleicht sogar etwas empfehlen? Und habt ihr schon mal von The Book of YOU oder der YOU-app gehört oder verwendet diese sogar selbst?
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2 Kommentare

  1. 20. Februar 2016 / 01:22

    Liebe Jen,

    heute bin ich auf deinen Blog gestossen und hab mir diesen Beitrag angeschaut. Er passte ziemlich gut in mein Schema – momentan 'absolviere' ich die 30 days minimalism challenge, die ähnliche aufhaben beinhaltet, aber es sind eben keine micro-actions sondern schonmal stay one day offline Aber ich liebe sie! Meine Mutter hat sich diese Challenge dann abends mal angesehen (ich hab sie fein säuberlich abgeschrieben) und meinte nur so: "Lustig", woraufhin ich schon ein bisschen beleidigt war, weil ich die ganze Sache cool und speziell finde und ein klitzeklein wenig stolz auf mich bin, wie ich sie handhabe. Es stellte sich aber heraus, dass meine Mutter was anderes meinte. Sie hat mir ein Buch gekauft, welches ziemlich ähnlich sei. Eigentlich war's ja für irgendwann gedacht, aber dann hielt ich plötzlich the book of you in den händen. und überlegte mir fieberhaft, welcher blog das denn war, auf dem ich über dieses buch gelesen habe…und schlussfolgerte, dass es eine person mit witzigen schreibstil verfasst habe, von welchen ich wirklich keine auf meiner blogliste habe. so kommt es, dass ich um zwanzig nach zwölf bei dir diese kleine anekdote hinterlasse (die ubezeit ist schuld daran, dass ich die gross/kleinschreibung fallen liess, ich schwöre!), dich abonniere und mich auf weitere beiträge deinerseits freue. jetzt wünsche ich dir aber erstmal ein tolles wochenende!

    liebst,
    mara

    http://www.wonderful-ne-books.blogspot.ch

  2. 20. Februar 2016 / 14:12

    Hallo Mara,
    danke für deinen netten Kommentar und fürs Abonnieren! Von der 30 Days Minimalism Challenge habe ich noch gar nichts gehört, das muss ich mir gleich mal näher ansehen. Klingt auch total spannend. Witzig, dass dir deine Mutter dann auch genau dieses Buch gekauft hat. Vielleicht können wir uns ja gegenseitig motivieren, da wirklich dran zu bleiben. Ich mag es bis jetzt eigentlich ganz gerne, obwohl ich es leider noch immer nicht schaffe, es kontinuierlich jeden Tag zu verwenden. Aber das schaffe ich im Laufe des Jahres hoffentlich auch noch.
    Wünsch dir auch noch ein schönes Wochenende und viel Erfolg mit dem Buch und der anderen Challenge!
    Liebe Grüße, Jen