Rezension: Euphoria von Lily King

Euphoria von Lily King

Originaltitel: Euphoria
dt. Titel: Euphoria
Autor: Lily King
Verlag: Picador
Seiten: 257
Dt. Verlag: C.H.Beck
Übersetzt von: Sabine Roth

 

Lily Kings Roman Euphoria | Euphoria (dt.) ist von den realen Erlebnissen der Ethnologien Margaret Mead inspiriert. Das Buch erzählt die Geschichte dreier Anthropologen – Nell und Fen Stone sowie Andrew Bankson – die sich Anfang der 1930er Jahre für verschiedenste Forschungsprojekte in Neuginea befinden. Da Andrew Bankson in seiner Forschungsarbeit recht einsam ist, versucht er, als er auf das Ehepaar Nell und Fen Stone trifft, diese zum Bleiben zu überreden. Das ist der Beginn einer interessanten, aber auch gefährlichen Dreiecksgeschichte.

Euphoria bietet viele Einblicke in die Forschungsarbeit von Anthorpologen und in Rituale und das Verhalten verschiedenster Stämme in Neuginea. Ob diese auch tatsächlich korrekt sind, kann ich leider nicht beurteilen, aber das Buch hat mir auf jeden Fall Lust gemacht, mich mehr damit auseinanderzusetzen. Grundsätzlich finde ich die Forschungsarbeit der Charaktere in diesem Buch faszinierend und habe sie mit großem Interesse mitverfolgt.

Was Euphoria zusätzlich so besonders macht, ist die gesamte Atmosphäre des Urwald-Settings und die greifbare Spannung, die zwischen den Charakteren herrscht und sich bis zum dramatischen Ende hin immer mehr steigert. Ich bin normal kein Fan von Dreiecksgeschichten, Euphoria hat es aber geschafft, diese nachvollziehbar zu gestalten. Zudem ist das Buch viel mehr als eine bloße Liebesgeschichte, denn auch die Rahmenhandlungen sind hier mehr als interessant. Ein Buch, das man leicht in einem Rutsch durchlesen kann.

Euphoria Lily King

 

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