New York City: Fotos, Erzählungen und Empfehlungen

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Diesen Monat war ich für 10 Tage mit einer Freundin in New York City und habe dabei Tonnen an Fotos gemacht, daher dachte ich mir, ich zeige euch einfach mal ein paar davon, erzähle euch ein bisschen etwas und gebe den ein oder anderen Tipp für alle, die diese tolle Stadt auch noch besichtigen möchten.

Da wir das Wochenende vor unserer Reise auf dem Lollapalloza Festival in Berlin waren, sind wir dann auch gleich von dort mit Air Berlin geflogen und es lief alles super. Das war mein erster Langstreckenflug mit Air Berlin und ich bin soweit wirklich zufrieden gewesen.

Wir hatten bis auf einen Vormittag unglaublich tolles Wetter die gesamte Reise über (obwohl es teilweise fast zu heiß war), was zu vielen schönen Fotos mit strahlend blauem Himmel geführt hat. Grundsätzlich denke ich, dass September eine wirklich gute Reisezeit für New York ist. An dem einen verregneten Vormittag musste ich leider feststellen, dass die Stadt bei Regen wirklich keinen Spaß macht, da man sich dann ohne Gummistiefel am besten nicht aus dem Haus bewegt.

Aber zurück zu den positiven Dingen. Meine Highlights waren der wunderschöne Central Park, das American Museum of Natural History (eines der tollsten Museen, in dem ich jemals war – vielleicht schreibe ich dazu später noch einen seperaten Beitrag) und das Empire State Building/Top of the Rock mit dem traumhaften Ausblick über Manhattan. Allerdings gibt es so viele tolle Dinge in New York zu sehen und zu erleben, dass es schwer ist, sich wirklich auf ein paar wenige Highlights zu beschränken. Hab ich schon den Broadway mit seinen ganzen tollen Shows erwähnt?!

Sehr cool ist auch die Music Hall of Williamsburg in Brooklyn. Wir haben dort ein Nada Surf Konzert gesehen. Nette Konzertlocation und zudem umrundet von zahlreichen Bars und Clubs. Samstagabend war hier einiges los.

 

So, hier jetzt endlich ein paar Fotos:

Central Park – einer meiner absoluten Lieblingsplätze in NYC!

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Alice im Wunderland Statue im Central Park

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Strawberry Fields – John Lennon Gedenkstätte im Central Park

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Wir haben eine 2,5-stündige Schiffrundfahrt mit Circle Line Cruises gemacht, die einmal rund um Manhatten geht und dabei auch bis zur Freiheitsstatue rausfährt. Circle Lines bieten verschiedene Fahrten an, ich kann die große Tour (Best of NCY Cruise) jedoch nur jedem empfehlen. Man bekommt dabei super viel zu sehen, darunter auch Teile von New York City, die man sonst vielleicht nicht erkundet hätte. Dazu gibt es noch viele nützliche Infos und lustige Anekdoten.

Tipp: Tickets im Vorhinein online kaufen und rechtzeitig dort sein, um einen guten Platz zu bekommen. Links sitzen für den perfekten Blick auf Manhatten, rechts für Freiheitsstatue/Ellis Island/Brooklyn/Queens.

Freiheitsstatue und Ellis Island

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One World Trade Center und National September 11 Memorial

Die zwei großen Memorial-„Pools“ an den Stellen der 2001 zerstörten Zwillingstürme sind wirklich beeindruckend. Gerade inmitten all der Hochhäuser der Stadt haben die Pools einen umso größeren Effekt. Das ständig fließende Wasser, das wie in einem Abgrund, einem schwarzen Loch, verschwindet, ist gleichzeitig faszinierend, wie auch bedrückend und irgendwie beängstigend. Ein wirklich gelungenes Denkmal.

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Die New York Public Library ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Nicht nur sind die Leseräume wunderschön, man kann den Besuch auch perfekt zum Buchshoppen nutzen.

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Ein Muss ist natürlich auch das Rockefeller Center, in dem es sich ebenfalls gut shoppen lässt. Besonders toll ist dessen Aussichtsplattform Top of the Rock, mit dem wahrscheinlich besten Blick über Manhatten.

Eingang Rockefeller Center und Radio City Music Hall

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Top of the Rock – Abends sehr zu empfehlen, da es hier einen wunderbaren Blick auf das beleuchtete Empire State Building gibt. Es leuchtet nicht immer in den selben Farben (Feiertage etc.), daher lohnt sich auch ein Blick auf dessen Webseite, auf der immer die Beleuchtung des aktuellen Tages, Vortages und kommenden Tages zu finden ist.

Tipp: Auch hier gilt, Tickets am besten im Vorhinein schon online kaufen – mit Timeslot! Da ist man dann zwar an eine bestimmte Zeit gebunden, allgemeine Tickets müssen jedoch zuvor dann nochmal gegen Zeitkarten umgetauscht werden. Man kann so lange oben bleiben, wie man möchte. Ich kann sehr empfehlen, es sich so einzuteilen, dass man den Sonnenuntergang zu sehen bekommt. Wunderschön! Aber Achtung, Wartenzeiten muss man trotzdem einplanen (bei uns hat es über eine Stunde gedauert, bis wir dann tatsächlich oben waren, kommt aber sicher auf Uhrzeit und Saison an; die Timeslots rund um den Sonnenuntergang sind die beliebtesten) und Timeslot-Tickets sind zudem begrenzt verfügbar, daher rechtzeitig besorgen, wenn man eine bestimmte Zeit anstrebt.

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Times Square: Bei Tag eher weniger beeindruckend, in den Abend- und Nachtstunden wegen all der Lichter dafür aber umso toller.

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Den Ausblick vom Empire State Building (86. Stockwerk) fand ich ebenfalls großartig und gleichzeitig hat mich die Aussichtsplattform an so viele Film-/Serienszenen (ja, ich denke an Gossip Girl) erinnert. Auch das Innere das ESB und die Infos, die man zum Gebäude bekommt waren toll.

Tipp: Gleich morgens kommen, dann ist die Schlange noch recht kurz und man kann oben verhältnismäßig ungestört Fotos machen und den Ausblick genießen. Später kann es passieren, dass man aufgefordert wird, nicht stehen zu bleiben, sondern sich immer im Kreis zu bewegen. Wie überall auch hier am besten Tickets schon vorab online kaufen und dann einfach am Handy herzeigen. Außerdem: Haargummi mitnehmen, da es oben meist sehr windig ist.

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Coney Island (und Luna Park): Im Sommer bei schönem Wetter auf jeden Fall einen Ausflug wert und ganz einfach mit der U-Bahn zu erreichen. Wer in den Vergnügungspark möchte, sollte sich vorab auf der Webseite des Luna Parks informieren, ob dieser auch geöffnet hat (war bei unsrem Besuch im September z.B. nur Sa und So zwischen 12 und 20 Uhr). Am Strand liegen und auf der Promenade spazieren kann man aber natürlich immer.

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Brooklyn Bridge (Brooklyn Bridge Park ist ein wirklich nettes Plätzchen und bietet zudem einen wunderschönen Blick auf Manhattan)

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Manhattan Bridge

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Platz vor dem Met (Metropolitan Museum of Art) und ein Finanzgebäude der Wall Street (NY Stock Exchange)

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Blick auf Manhattan (von Long Island City)

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Das bekannte Love Sign von Robert Indiana (Ecke Sixth Avenue und 55th Street) und die Einbahnschilder, die man ständig überall sieht. Das Gute ist, man muss dort beim Überqueren der Straße fast immer nur in eine Richtung sehen. Allerdings würde ich niemals in NYC mit dem Auto fahren wollen (aus vielen Gründen).

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New York City ohne eine Show am Broadway gesehen zu haben, geht natürlich auch nicht. Wir haben uns für  The Phantom of the Opera und Matilda entschieden – beides sehr zu empfehlen. Tolle Darsteller und sehr beeindruckendes Bühnenbild.

Tipp: Am Times Square gibt es einen Ticketschalter (Webseite), an dem man verbilligte Karten für Vorstellungen des Tages bekommen kann. An einer Anzeigentafel sieht man genau, welche Stücke es an dem aktuellen Tag zu welcher Uhrzeit spielt und um wieviel Prozent die Karten nun verbilligt zu bekommen sind. So haben wir um 50% reduzierte Karten für The Phantom of the Opera bekommen. Man kann sich im App Store auch die offizielle TKTS App runterladen mit den aktuellen Preisen und Wartezeiten an den Ticketschaltern.

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