Rezension: Der Fluss – Deine letzte Hoffnung (org. Bird Box) von Josh Malerman

Bird Box

Originaltitel: Bird Box
dt. Titel: Der Fluss – Deine letzte Hoffnung / Der Fluss – Schließe deine Augen
Autor: Josh Malerman
Erstmals erschienen: März 2014
Verlag: HarperCollins
Dt. Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag, u.a.
Übersetzt von: Fred Kinzel

 

Ich muss zugeben, ich bin kein großer Thriller-Leser. Ein paar finden sich zwar auch in meinen Regalen wieder und so manche Reihe hat mich wirklich begeistern können, grundsätzlich ist es aber eher nicht unbedingt das Genre, nach dem ich im Buchladen Ausschau halte. Wenn ich 2-3 Thriller im Jahr lese, dann reicht mir das eigentlich. 
Anders sieht es jedoch mit Horror aus. Ich würde auch nicht unbedingt sagen, dass ich mich sehr gut in dem Genre auskenne, allerdings lese ich immer mal wieder gerne Horrorbücher, besonders in der Zeit um Halloween.
 
Dabei finde ich subtilen Horror immer weitaus ansprechender als pures Gemetzel. Horrorbücher können für mich gerne auch ganz ohne Blut auskommen, solange sie spannend und atmosphärisch sind und im besten Fall ein Gänsehaut-Gefühl verursachen.
 
Vielleicht ist unter euch auch der ein oder andere Horrorfan dabei, daher möchte ich nach und nach ein paar Horrorbücher ganz kurz vorstellen, die mir persönlich wirklich gut gefallen haben. 
 
Ein Buch, das in diese Kategorie fällt, ist Bird Box | Der Fluss – Deine letzte Hoffnung von Josh Malerman. 
Ihr habt vermutlich bereits alle davon gehört. Anfang/Mitte letzten Jahres hielten plötzlich jede Menge englischsprachiger BookTuber das Buch in die Kamera und haben mich damit wirklich neugierig gemacht. 
 Bird Box Josh Malerman

 

Inhaltsangabe:
Malorie ist hochschwanger, als immer mehr Menschen aus aller Welt von einem schrecklichen Wahnsinn befallen werden und sterben. Gleichzeitig häufen sich die Meldungen von etwas Unheimlichem, dessen bloßer Anblick die Raserei auslösen soll. Schon bald herrscht überall gespenstische Ruhe. Die wenigen Überlebenden haben sich in kleinen versprengten Gruppen zusammengefunden und verbarrikadieren sich in ihren Häusern. Malorie versucht alles, um die Menschen, die sie liebt, zu beschützen – in einer Welt, die von vier Wänden und verdunkelten Fenstern begrenzt wird. Und in der man den Tod erblickt, sobald man nur die Augen öffnet.
 
Was mich an Bird Box am meisten fasziniert hat, war die drückende Atmosphäre, die durchgehend zu spüren war. Zudem die Unwissenheit, was tatsächlich vor sich geht. Die Figuren des Buches verlassen niemals das Haus, ohne eine Augenbinde anzulegen, und genau diese Blindheit ist beim Lesen auch zu spüren. Und das Unbehagen, dass etwas direkt hinter, vor oder neben einem sein könnte, das man nicht sehen kann (Tipp: Am besten mit Leselampe im Dunkeln lesen). Die Story ist durchgehend spannend, langatmige Stellen gab es für mich gar nicht.  
Einen kleinen Punktabzug bekommt Bird Box zwar von mir, da ich das letzte Viertel des Buches eher schwächer fand, aber alles in allem war ich trotzdem wirklich begeistert davon und habe es an einem einzigen Tag komplett gelesen. 
 
 
Hab ihr Bird Box gelesen oder es noch vor? Kennt ihr ähnliche Bücher, die ihr mir empfehlen könnt?
Folge:

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